Vertreibung

Land verlassen (1348)

Montag, November 2nd, 2015 | Angst, Antikriegsgedicht, Krieg | Keine Kommentare

Land verlassen

Land verlassen, weg von Kriegen
weil nur manche wollen siegen
Elend bleibt nun dort zurück
zerschlagen das Leben, Stück für Stück

Menschen neue Heimat suchen
wollen vom Glück nur ihr Stück Kuchen
Anteil von dem Lebensglück
zur alten Heimat kein Zurück

traurig ist die Lebenswelt
wenn der Menschen Glück zerschellt

Autor: ©Gerhard Ledwina(*1949)
16.09.2015
im Heimatmuseum Sandweier
(Nr. 1348 aus Band 50)

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Das Leben in einem Zelt (1305)

Montag, Januar 12th, 2015 | Angst, Krieg, Trauer, Vertreibung | Keine Kommentare

Das Leben in einem Zelt

Das Leben in einem Zelt
durch Kampf in unserer Welt
die Menschen sich nicht besinnen
dem Krieg gibts kein Entrinnen
in dieser unserer Welt

Ihre Heimat mussten sie verlassen
zurück blieben Haus und Tassen
zerstört wird ihre Welt
nun Leben in einem Zelt

Sie sollen wieder glücklich werden
nicht nur in fremden Ländern sterben
So wünscht man ihnen Glück
dass sie können wieder zurück

Den Kämpfern die Waffen nehmen
um auch nach Glück zu streben
in dieser unserer Welt.

Autor: ©Gerhard Ledwina(*1949)
7.1.2015 im Heimatmuseum Sandweier

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Egerland (50)

Donnerstag, Oktober 4th, 2007 | Angst, Vertreibung | 1 Kommentar

 

Egerland 

Egerland, mein Heimatland
wo ich im Land meine Heimat fand
im fernen Land den Krieg überstand

Wo ist mein Land, Heimatland
nicht mehr Heimatland in Egerland
jetzt im fernen Land Heimat fand

 

Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)

Heimatland meiner Vorfahren und Ahnen)
(Nr. 50 aus Band 1)

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Vertrieben (135)

Dienstag, September 18th, 2007 | Angst, Europa, Geschichte, Hoffnung, Vertreibung | Keine Kommentare

 

Vertrieben

Vertrieben wurden sie und mussten fort
aus ihrem geliebten Heimatort
Lasst uns helfen, zu vermeiden,
diese Seuche zu vertreiben
Menschen müssen doch versteh´n
dass nicht sein kann „Du musst geh´n“
Elend, Hunger und auch Leid
sind für niemand Zeitvertreib
Nicht Verachtung für den Menschen
sondern an den Menschen denken
Es darf nie mehr wieder sein
dass diese Menschen sind allein

Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 135 aus Band 2)

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Vertreibung (592)

 

Vertreibung

Die Tür ist auf
Verlassen die Räume
Die Angst
um das Sein

Doch die Jahre vergehen
du kommst
um zu sehen
wie es einst war

Die Jahre vergehen
Du wirst nie verstehen
warum musste dies
sein

Der Hass der verblendet
Europa du wendest
den Feind heut
zum Freund

Lasst uns heute
verstehen
nur mit Frieden
kann es gehen

Vertreibt
schlechte Träume
Die Angst um das Sein
Denn die Tür
ist weit auf

 

Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 592 aus Band 20)

 
   
Scacciare

 La porta è aperta
lasciate queste camere
La paura
di l´essere

Pero gli anni passano
tu vieni
per vedere
com´era una volta

Gli anni passano
Tu non capirai mai
perchè doveva succedere questo

L´odio fa acciecare
Europa tu svolti oggi
il Nemico
in ´amico

L´asciateci noi capire oggi
solo con la pace
puo andare

Schiacciate
brutti sogni
la paura per l´essere
Perchè la porta
è spalancata

Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 592 aus Band 20)

 

 

Displacement
 
The door is open,
deserted the rooms,
fear
about beeing,
but the years pass by.
You come
to see
how it was before.
The years pass by,
you’ll never understand,
why it had to be.
Hate blinds,
Europe, today you reserve
the enemy
to a friend.
Let’s understand,
only with peace
it’s possible.
Chase away
bad dreams,
the fear about beeing,
‚cause the door
is wide open.
 

Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 592 aus Band 20)

 

 

 

 

Diwxh

 

H porta einai anoicth

egkataleimmenoi ta dwmatia

o fobos

tou eimai

 

Alla ta cronia pernane

ercesai

gia na deis

pws eitan prin

 

Ta crwnia pernane

den qa katalabeis pote

giati auto eprepe na

ginei

 

O misospou tuflwnei

Europh metabaleis

ton eqro shmera

se filo

 

Elate shmera

na katalagoume

mono me eirhnh

mporei na ginei

 

Diwxte

ta kaka oneira

To fobo tou eimai

giati y porta

einai anoicth

 

 

Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 592 aus Band 20)

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Mein Motto ist

„Ein friedliches Europa ist nicht selbstverständlich“
„Europa braucht Dich jetzt“

Über mich

Hallo.
Gedichte schreibe ich erst seit dem Jahr 2000/2001 durch Zufall und aus Freude und Spaß. Nehme mich dabei nicht all zu ernst und es freut mich wenn andere Menschen sich an meinen Zeilen erfreuen.

Bei Veröffentlichung meiner Gedichte möchte ich darum bitten, immer das Gedicht mit meinem ©Gerhard Ledwina(*1949) zu versehen!

Da ich leider auch schon meine Gedichte ohne den Anhang gefunden habe, was weniger schön ist.

 

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