Demokratie

Und der Bürger (1512)

Dienstag, August 21st, 2018 | Sonstige Gedichte, Streitgedicht | Keine Kommentare

Und der Bürger

Und der Bürger ungeduldig
möcht doch alles schnell gleich haben
dabei muss man ihm doch sagen
dass es nie so schnell gehen kann

die Parteien müssen koalieren
und da ist es nicht so leicht
als wenn eine der Parteien
die fünfzig Prozent allein erreicht

Jeder muss nun Federn lassen
dies ist manchmal nicht so leicht
und dies schmerzt auf beiden Seiten
bis ein Koalitionsziel ist erreicht

Auch die Medien bauen Druck auf
weil sie gern etwas schreiben wollen
nur da wird es auch nicht leichter
Die Medien spekulieren wie sie wollen

Demokratie ist halt nicht einfach
doch der Bürger muss verstehn
dass durch mühevolles Verhandeln
kann es auch mal länger gehen

Wäre es den Bürgern lieber
nur noch eine der Parteien
und sie könnten nicht mehr wählen
sie hätten dann gar nichts mehr zu sagen

Könnten auch sich nicht mehr wagen
Kritik zu äußern öffentlich
ist dies besser als zu warten
bis die Parteien finden sich

©Gerhard Ledwina(*1949)
2018
(Nr. 1512 aus Band 57)

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Mein Motto ist

„Ein friedliches Europa ist nicht selbstverständlich“
„Europa braucht Dich jetzt“

Über mich

Hallo.
Gedichte schreibe ich erst seit dem Jahr 2000/2001 durch Zufall und aus Freude und Spaß. Nehme mich dabei nicht all zu ernst und es freut mich wenn andere Menschen sich an meinen Zeilen erfreuen.

Bei Veröffentlichung meiner Gedichte möchte ich darum bitten, immer das Gedicht mit meinem ©Gerhard Ledwina(*1949) zu versehen!

Da ich leider auch schon meine Gedichte ohne den Anhang gefunden habe, was weniger schön ist.

 

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