Berlin

Ich will nach Berlin (1053)

Montag, Dezember 20th, 2010 | Berlin, Sonstige Gedichte | Keine Kommentare

 

Ich will nach Berlin

Ich will nach Berlin
durch diese Gassen ziehn
möcht Menschen kennen lernen
bei Berlin komm ich ins Schwärmen

Die Stadt, die ist so schön
möcht durch diese Gassen ziehn

Möcht viel Fotos machen
mit dem Ein oder Anderen lachen
möcht viel Geschichte sehn
bis abends gern nach Zehn

Möcht stundenlang dort sitzen
vielleicht auch mal recht schwitzen
Würd auf den Funkturm fahren
wo die Menschen stehn in Scharen

Die Stadt, die ist so schön
möcht durch diese Gassen ziehn

Möcht Freunde wieder treffen
mit ihnen lang sich setzen
lass gern die Stadt mir zeigen
die unendlich große Weiten

Die Stadt die ist so schön
möcht durch diese Gassen ziehn

Möcht auf der Spree mal fahren
mit der U-Bahn und den Bahnen
möcht „Else“ mal besteigen
und oben dort verweilen

Die Stadt, die ist so schön
möcht durch diese Gassen ziehn

Möcht auf den Reichstag steigen
Berlin in seinen Weiten
möcht über den Kuhdamm gehn
an manchen Ecken stehn

Die Stadt, die ist so schön
möcht durch diese Gassen ziehn

Möcht mal nach Köpenick schauen
zu einem, der konnte sich was trauen
möcht auch noch Spandau sehn
und dort zur Zitadelle ziehn

Die Stadt, die ist so schön
möcht durch diese Gassen ziehn

Möcht an der Oberbaumbrücke stehn
und dort zu beiden Seiten gehn
um noch zum großen Tor zu gehn
auch um dort auf beiden Seiten zu stehn

Die Stadt, die ist so schön
möcht durch diese Gassen ziehn

Autor: ©Gerhard Ledwina(*1949)
(Nr. 1053 aus Band 39)

Anmerkung:

Dieses Gedicht wurde im Lilienthal Gymnasium in Berlin von Yesim Kilic im Rahmen des 17. internationalem Literaturfestival Berlin 2014 vorgelesen.

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Mein Traum Berlin (739)

Montag, November 5th, 2007 | Berlin, Europa, Träume | Keine Kommentare

 Abend in Berlin

Mein Traum Berlin

Mein Traum mal wieder Berlin erleben
um zu sitzen,
auf den Stufen des Reichstages
grad mal so und eben
An die Geschichte dieser Stadt
viele Gedanken verschwenden
Auf der Museumsinsel als Besucher
viel Zeit verwenden
Vom Reichstag aus, durch den Tiergarten
die Goldelse besuchen
auf den Funkturm dieser Stadt
und dies ohne Stufen
Dort den Blick auf diese Stadt,
diese Weltstadt genießen
Im drehbaren Restaurant gemütlich
dort ein Bierchen eingießen
Zum Potsdamer Platz,
dieses Flair besuchen
In Gedanken dort stehend,
die unselige Mauer noch suchen
Auf das Podest, wo du standst
um über die Grenze zu schauen
und zu sehen, was die anderen
dort begannen zu bauen
Mal auf der Spree, auf einem
Bootsdeck zu stehen
und in Köpenick nur den
Hauptmann zu sehn
Mal in Treptow, dort den Park
und die Insel zu besuchen
Dort einen Flug mit dem
Wasserflugzeug buchen
Mal in Spandau in eine
Kellergaststätte hinein
denn das altertümliche Essen
das war dort sehr fein
Mal genussvoll und langsam
über die Oberbaumbrücke geschlendert
Und im Kopf die Gedanken
was sich dort hat verändert
Mal Geschichte in der Normannenstraße
im Haus der Stasi begreifen
oder einfach mit dem Fahrrad zu fahren
durch Berlins große Weiten
Einfach nur mal durch Berlin
zu gehn
In meinem Traum bleib ich öfter
dort grad so mal stehn

 

Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 739 aus Band 26)

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Geheimnisvolle Stadt (456)

Mittwoch, Oktober 17th, 2007 | Berlin, Sonstige Gedichte | Keine Kommentare

 

Geheimnisvolle Stadt 

Geheimnisvolle große Stadt
dein Leben ist ein Meer
Es schwimmen sehr viel Fische drin
genauso wie im Meer

Die Wogen schwappen überein
wenn man drin schwimmen will
und immer geht man gerne rein
genauso wie ins Meer

Geheimnisvoll und wunderschön
zeigst du einem dein Gesicht
Und wenn man aus diesem Meere geht
einem dann das Herze bricht

Geheimnisvoll mal groß, mal klein
genauso wie im Meer
und wenn man meint, dich zu versteh´n
muss man auch bald schon wieder geh´n

Geheimnisvolle große Stadt
du mich immer schon verzaubert hast

Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 456 aus Band 15)

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Wahnsinn verschwunden (455)

Mittwoch, Oktober 17th, 2007 | Angst, Berlin, Geschichte | Keine Kommentare

 

Wahnsinn verschwunden 

Vergangene Zeiten
waren schwere Zeiten
Elend und Leid
kein Zeitvertreib

Bomben und Tod
Menschen und Not
sind sie verschwunden
nicht mehr gefunden

Waren schwere Zeiten
Menschen sie bereiten
Menschen getrennt
Wahnsinn verrennt

Menschen, die trennen
Menschen, die rennen
Menschen vereint
War schwere Zeit

Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 455 aus Band 15)

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Gestern und Heute (452)

Mittwoch, Oktober 17th, 2007 | Angst, Berlin | Keine Kommentare

 

Gestern und Heute 

Gestern und Heute
vergangene Zeiten
die Angst bereiten
Menschen sich gefunden
Mauer ist verschwunden
Menschen vereint
in Freud und Leid

 

Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 452 aus Band 15)

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Der Wind der Zeit (451)

Mittwoch, Oktober 17th, 2007 | Angst, Berlin, Geschichte, Sonstige Gedichte | Keine Kommentare
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Mauergalerie

 

Der Wind der Zeit

Die Mauer, die am Bahnhof steht,
die hat der Wind der Zeit verweht
Als Mahnmal steht sie hier am Ort
Nur alte Zeiten, die sind fort

Geschmückt ist sie als Galerie
Vergiss die eingesperrten Zeiten nie
Als Mahnmal für die neue Zeit
für was der Mensch ist zu bereit

Als Mahnmal für die heutige Zeit
damit muss es nicht mehr kommen so weit
Wenn nur der Mensch vernünftig ist
und diese Zeiten nie vergisst

Dann soll am Bahnhof er dann steh´n
und öfters zu der Mauer geh´n
Und jeder, der etwas zu sagen hat
soll an der Mauer stehen und sich sehen satt

Damit er für die Menschen schafft
und nicht nur in die eigene Tasche rafft
denn frei kannst du als Mensch nur sein,
wenn für dich Arbeit liegt bereit

Darum geh zur Mauer, die am Bahnhof steht,
die ist als Mahnmal von der Zeit verweht

Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)

(Gemeint ist der Ostbahnhof in Berlin)
(Nr. 451 aus Band 15)

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Es ist … (200)

Sonntag, Oktober 14th, 2007 | Berlin, Europa | Keine Kommentare

 

Es ist …

Es ist die große Stadt Berlin
da zieht´s mich immer wieder hin
Die Stadt, die ihre Geschichte lebt
wie hat die Stadt denn schon gebebt

Dort gibt es Elend und auch Leid
für andere ist sie Zeitvertreib
Da gibt es Prunk und auch Vergnügen
die Hütchenspieler, die Menschen betrügen

Die Stadt von Königen und von Kriegen
und konnte das Unrecht doch besiegen

Kennst du die große Stadt Berlin
dann zieht´s dich immer wieder hin

Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 200 aus Band 4)

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Die große Stadt (127)

Samstag, Oktober 13th, 2007 | Berlin, Sonstige Gedichte | 1 Kommentar

 

Die große Stadt

Die große Stadt
Gesichter hat
Die große Welt
in einem Zelt
Viele Arten, Menschen, Rassen
Menschen, die sich lieben, hassen
Menschen, die sich gut versteh´n
oder auseinander geh´n
Menschen, die Familien gründen
oder andere Menschen finden
Menschen in der Einsamkeit
denn die große Welt ist weit
Menschen aus der großen Welt
finden hier ihr Familienzelt
Menschen prägen diese Stadt
die so viele Gesichter hat

Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 127 aus Band 2)

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Brandenburger Tor (797)

Dienstag, September 25th, 2007 | Angst, Berlin, Europa, Geschichte, Glück, Hoffnung, Träume, Vertreibung | 1 Kommentar

Brandenburger Tor

Brandenburger Tor

Langsam schreiten
durch das Tor
offen ist´s
wie nie zuvor

Geschichte steht
auf beiden Seiten
unsägliche Kriege
und schlechte Zeiten

Symbol der Freiheit
ist es heut
als Kraft der Einheit
jederzeit

Vergesst nie
dass man stand davor
und konnt nicht hindurch, nur sehen
und nicht von beiden Seiten, gehen

Genießt die Schritte
die ihr geht
wenn ihr vor diesem
Tor nun steht

Schließt nun die Augen
hört ihm nun zu
Erzählt es von Kriegen
von Frieden und Ruh?

Nie will´s mehr erleben
die Zeiten der Macht
hat immer nur Elend
und Trauer gebracht

Genießt diese Schönheit
die heutige Pracht
Symbol unserer Freiheit
die Einheit vollbracht

Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 797 aus Band 28)

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Die Brücke (137)

Samstag, September 15th, 2007 | Berlin, Freundschaft | Keine Kommentare

 

Die Brücke 

Der Bogen spannt die Brücke weit
Im Wasser funkeln Sterne
Am anderen Ufer steht ein Mensch
und winkt dir aus der Ferne
Du winkst dann freundlich ihm zurück
und gehst zur Brücke noch ein Stück

Die Brücke zieht dich magisch an
was ist denn an der Brücke dran
Die Brücke zeigt den neuen Weg
denn der ist anders als ein Steg
Die Brücke, die den Weg verbindet
damit man zueinander findet

Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 137 aus Band 2)

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Abgedruckt in den Lunzenauer Nachrichten Nr. 6/2017 Seite 3, mit 2136 Exemplaren.

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Potsdamer Platz (380)

Freitag, September 7th, 2007 | Berlin, Geschichte | Keine Kommentare

 

Potsdamer Platz

Einst stand eine Mauer hier am Ort
nun ist diese Mauer endlich fort
Du sitzt jetzt hier
auf dem ehemaligen Todesstreifen
und kannst es immer
noch nicht ganz begreifen

Eine Mauer zu bauen
und auf Menschen zu schießen
was hat manche Menschen
nur dazu getrieben

Politisch verbohrt
und Menschen verachtend
wenn man anderen Menschen
nach dem Leben trachtet

Was brachte die Mauer
nur Elend und Leid
Menschen zu trennen
die waren vereint

Du kannst nun hier sitzen
und stehen und geh´n
und kannst diesen Wahnsinn
noch immer nicht versteh´n

Hier trifft sich die Welt,
ist friedlich vereint
das war von diesen Herren
wohl nie so gemeint

Was war dieses Gelände
einst öde und leer
Was ist daraus geworden
viel Mensch und Verkehr

Hier treffen sich die Menschen
hier an diesem Ort
Der Platz ist nun friedlich
denn die Mauer ist fort

Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 380 aus Band 12)

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Die Sucht nach Berlin (613)

Donnerstag, September 6th, 2007 | Allgemein, Berlin, Europa | Keine Kommentare

 

Die Sucht nach Berlin

Die Sucht nach Berlin
Zieht´s immer mich hin
Möcht einfach nur sehen
Gebäude, die stehen

Geschichte erleben
und Freunde zu sehen
Die Sucht nach Berlin
steckt so in mir drin

Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 613 aus Band 21)

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Das große Tor (309)

Sonntag, September 2nd, 2007 | Allgemein, Berlin, Europa, Hoffnung | Keine Kommentare

 

Das große Tor

Du stehst vor einem großen Tor
so wunderschön wie nie zuvor
Du kannst jetzt einfach so durchgehn
vorbei die Zeit, Du darfst nicht gehn

Du hätt´st fast nicht daran geglaubt
für dich, durchgehn einmal ist erlaubt
und in den kalten Kriegen Zeiten
standest du am Tor, von beiden Seiten

Nur stand die Mauer noch davor
an diesen einen großen Tor
Du kannst zu jeder Tageszeit
durch dieses Tor und es ist weit
geöffnet für die Friedenszeit
denn „Gott sei Dank“, der Krieg ist weit

Er ist nun endlich Vergangenheit
nach all der langen kalten Zeit
Genießt nun jeden Schritt für Schritt
wenn du durch dieses Tor jetzt trittst

Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 309 aus Band 9)

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Mein Motto ist

„Ein friedliches Europa ist nicht selbstverständlich“
„Europa braucht Dich jetzt“

Über mich

Hallo.
Gedichte schreibe ich erst seit dem Jahr 2000/2001 durch Zufall und aus Freude und Spaß. Nehme mich dabei nicht all zu ernst und es freut mich wenn andere Menschen sich an meinen Zeilen erfreuen.

Bei Veröffentlichung meiner Gedichte möchte ich darum bitten, immer das Gedicht mit ©Gerhard Ledwina(*1949) zu versehen!

Da ich leider auch schon meine Gedichte ohne den Anhang gefunden habe, was weniger schön ist.

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Zur Beachtung

Bitte beachten sie das ©.

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Wünsche ihnen viel Freude beim lesen.