Geschichte

Keine Sieger ( 1186)

Dienstag, Februar 19th, 2013 | Angst, Geschichte, Trauer | Keine Kommentare

Keine Sieger

Freiwillig lege die Waffen nieder
denn mit Waffen gibt es keine Sieger
Sie bringen nur Trauer, Elend und Leid
sei du zum Frieden auch bereit

Kämpfe mit Worten deine Gegner nieder
denn mit Waffen gibt es keine Sieger
Sie bringen nur Trauer, Elend und Leid
sei zu einem Frieden auch du bereit

Denn wenn du tot bist
hast du nichts mehr vom Leben
für deine Familie ist dies
auch kein besonderer Segen

Höre nicht auf Menschen
die mit Waffen nur schrein
denn dies bringt nur Trauer
deine Lieben sind allein

Es gibt keinen Gott, der das Kriegen befiehlt
und dir damit auch das Leben stiehlt
denn Leben im Krieg, das ist doch kein Ziel
wenn Leben genommen, ist jedes zuviel

Autor: ©Gerhard Ledwina(*1949)
(13.02.2013 im Heimatmuseum Sandweier)
Nr. 1186 aus Band 44

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Frauenkirche (Dresden) (1148)

Sonntag, August 5th, 2012 | Angst, Geschichte, Hoffnung, Sonstige Gedichte | Keine Kommentare
Frauenkirche Dresden 2012

Frauenkirche Dresden 2012

Frauenkirche

Aus Stein ist sie ein Wunderwerk
was war sie durch den Krieg zerstört
lang lagen die Stücke auf dem Boden
nun sind einzelne Original-Steine wieder oben

Die Schönheit der Kirche, sie ist richtig toll
von Menschen besucht und manchmal sehr voll
steht sie im Tale, ist von weithin zu sehn
in Schönheit und Pracht kann sie wieder stehn

Gedenket der Menschen, ihrem Elend und Leid
der gewaltigen Zerstörung, die ging hier sehr weit
Ein Aufruf zum Frieden und zum Verstehn
und lass jede Kriegskunst für immer vergehn

Autor: Gerhard Ledwina (*1949)

5.8.2012

(Nr. 1148 aus Band 42)

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Friedenszelt (460)

Mittwoch, Oktober 17th, 2007 | Angst, Geschichte, Hoffnung, Sonstige Gedichte | Keine Kommentare

 

Friedenszelt 

Der Mond erstrahlt am Himmelszelt
Die Nacht wird hell und klar
Und unten steht ein Friedenszelt
Wer weiß, was einst geschah

Dort feiern Menschen in dem Zelt,
Menschen verschiedener Nationen
Gemeinsam sind sie nun,
die neuen Friedensboten
Und alle wollen sie gemeinsam vermeiden
dass es wieder gibt
unsägliche Kriegeszeiten

Geh Du auch hin
ins Friedenszelt
Die Nacht ist hell und klar
Der Mond, er steht am Himmelszelt,
er weiß, was einst geschah

Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 460 aus Band 15)

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Wahnsinn verschwunden (455)

Mittwoch, Oktober 17th, 2007 | Angst, Berlin, Geschichte | Keine Kommentare

 

Wahnsinn verschwunden 

Vergangene Zeiten
waren schwere Zeiten
Elend und Leid
kein Zeitvertreib

Bomben und Tod
Menschen und Not
sind sie verschwunden
nicht mehr gefunden

Waren schwere Zeiten
Menschen sie bereiten
Menschen getrennt
Wahnsinn verrennt

Menschen, die trennen
Menschen, die rennen
Menschen vereint
War schwere Zeit

Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 455 aus Band 15)

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Der Wind der Zeit (451)

Mittwoch, Oktober 17th, 2007 | Angst, Berlin, Geschichte, Sonstige Gedichte | Keine Kommentare
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Mauergalerie

 

Der Wind der Zeit

Die Mauer, die am Bahnhof steht,
die hat der Wind der Zeit verweht
Als Mahnmal steht sie hier am Ort
Nur alte Zeiten, die sind fort

Geschmückt ist sie als Galerie
Vergiss die eingesperrten Zeiten nie
Als Mahnmal für die neue Zeit
für was der Mensch ist zu bereit

Als Mahnmal für die heutige Zeit
damit muss es nicht mehr kommen so weit
Wenn nur der Mensch vernünftig ist
und diese Zeiten nie vergisst

Dann soll am Bahnhof er dann steh´n
und öfters zu der Mauer geh´n
Und jeder, der etwas zu sagen hat
soll an der Mauer stehen und sich sehen satt

Damit er für die Menschen schafft
und nicht nur in die eigene Tasche rafft
denn frei kannst du als Mensch nur sein,
wenn für dich Arbeit liegt bereit

Darum geh zur Mauer, die am Bahnhof steht,
die ist als Mahnmal von der Zeit verweht

Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)

(Gemeint ist der Ostbahnhof in Berlin)
(Nr. 451 aus Band 15)

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Die Oberbaumbrücke (454)

Donnerstag, Oktober 11th, 2007 | Berlin, Geschichte, Glück | Keine Kommentare

 

Die Oberbaumbrücke 

Du stehst am Uferlauf der Spree
und siehst vergangene Zeiten
und freust dich, dass es ist gescheh´n
du kommst auf beide Seiten

Die Brücke ist nun wunderschön
du kannst jetzt friedlich übergeh´ n
und kommst auf beide Seiten

Vorbei die Grenze, die sie teilt
vorbei die alten Zeiten
und freust dich, dass sie vor dir liegt
und dir den Weg bereitet

Fass dir ein Herz und bleib nicht steh´n
genussvoll überschreiten
die Brücke, die so wunderschön
vorbei sind alte Zeiten

Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 454 aus Band 15)

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Europa, wir wohnen (475)

Freitag, September 28th, 2007 | Europa, Geschichte, Hoffnung | Keine Kommentare

 

Europa, wir wohnen

Wir wohnen gemeinsam
im Hause
Europa
in Vielfalt der Völker
in Friede und Leid

Gemeinsam verbunden,
mit Kriegen geschunden
Erfahrung, erfahren
in all diesen Jahren

Nur Frieden verbindet
wie ein Baum seine Rinde
im Alter gedeiht
in Freude wie im Leid

Verheilen die Wunden
die Menschheit ward geschunden
Wächst ein Pflänzlein heran

Gemeinsam wollen wir pflegen
gemeinsam es hegen
und schützen die Blätter
Der Baum wird zum Haus

Mit all seinen Ästen
und all seinen Gästen
trotzt es all diesen Stürmen
die die Menschheit auftürmt

Europa,
du Haus unseres Lebens
wo Kriege vergebens
Die Vielzahl der Völker
in Frieden vereint

 

Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 475 aus Band 15)

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Brandenburger Tor (797)

Dienstag, September 25th, 2007 | Angst, Berlin, Europa, Geschichte, Glück, Hoffnung, Träume, Vertreibung | 1 Kommentar

Brandenburger Tor

Brandenburger Tor

Langsam schreiten
durch das Tor
offen ist´s
wie nie zuvor

Geschichte steht
auf beiden Seiten
unsägliche Kriege
und schlechte Zeiten

Symbol der Freiheit
ist es heut
als Kraft der Einheit
jederzeit

Vergesst nie
dass man stand davor
und konnt nicht hindurch, nur sehen
und nicht von beiden Seiten, gehen

Genießt die Schritte
die ihr geht
wenn ihr vor diesem
Tor nun steht

Schließt nun die Augen
hört ihm nun zu
Erzählt es von Kriegen
von Frieden und Ruh?

Nie will´s mehr erleben
die Zeiten der Macht
hat immer nur Elend
und Trauer gebracht

Genießt diese Schönheit
die heutige Pracht
Symbol unserer Freiheit
die Einheit vollbracht

Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 797 aus Band 28)

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Deutsche, Elsässer und Franzosen (215)

Dienstag, September 18th, 2007 | Angst, Europa, Freundschaft, Geschichte, Hoffnung | 2 Comments

 

Deutsche, Elsässer und Franzosen

Deutsche, Elsässer und Franzosen
wir leben doch alle
auf europäischem Boden
Gemeinsam sind wir doch verbunden
Gemeinsam durch unselige Kriege geschunden
Gemeinsam treten wir für den Frieden ein
es darf in Europa nicht anders sein

Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 215 aus Band 5)

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Grenzregionen (217)

Dienstag, September 18th, 2007 | Angst, Europa, Freundschaft, Geschichte, Hoffnung | Keine Kommentare

 

Grenzregionen

Grenzregionen
Menschen belogen
durch Kriege betrogen

Grenzregionen
Kriege überwunden
die Menschen geschunden

Grenzregionen
Gemeinsamkeit buchen
den Frieden suchen

Grenzregionen
Mit Sprachen verbinden
dass Menschen sich finden

Grenzregionen
Wenn Frieden gefunden
die Menschen verbunden

 

Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 217 aus Band 5)

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Vertrieben (135)

Dienstag, September 18th, 2007 | Angst, Europa, Geschichte, Hoffnung, Vertreibung | Keine Kommentare

 

Vertrieben

Vertrieben wurden sie und mussten fort
aus ihrem geliebten Heimatort
Lasst uns helfen, zu vermeiden,
diese Seuche zu vertreiben
Menschen müssen doch versteh´n
dass nicht sein kann „Du musst geh´n“
Elend, Hunger und auch Leid
sind für niemand Zeitvertreib
Nicht Verachtung für den Menschen
sondern an den Menschen denken
Es darf nie mehr wieder sein
dass diese Menschen sind allein

Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 135 aus Band 2)

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Vertreibung (592)

 

Vertreibung

Die Tür ist auf
Verlassen die Räume
Die Angst
um das Sein

Doch die Jahre vergehen
du kommst
um zu sehen
wie es einst war

Die Jahre vergehen
Du wirst nie verstehen
warum musste dies
sein

Der Hass der verblendet
Europa du wendest
den Feind heut
zum Freund

Lasst uns heute
verstehen
nur mit Frieden
kann es gehen

Vertreibt
schlechte Träume
Die Angst um das Sein
Denn die Tür
ist weit auf

 

Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 592 aus Band 20)

 
   
Scacciare

 La porta è aperta
lasciate queste camere
La paura
di l´essere

Pero gli anni passano
tu vieni
per vedere
com´era una volta

Gli anni passano
Tu non capirai mai
perchè doveva succedere questo

L´odio fa acciecare
Europa tu svolti oggi
il Nemico
in ´amico

L´asciateci noi capire oggi
solo con la pace
puo andare

Schiacciate
brutti sogni
la paura per l´essere
Perchè la porta
è spalancata

Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 592 aus Band 20)

 

 

Displacement
 
The door is open,
deserted the rooms,
fear
about beeing,
but the years pass by.
You come
to see
how it was before.
The years pass by,
you’ll never understand,
why it had to be.
Hate blinds,
Europe, today you reserve
the enemy
to a friend.
Let’s understand,
only with peace
it’s possible.
Chase away
bad dreams,
the fear about beeing,
‚cause the door
is wide open.
 

Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 592 aus Band 20)

 

 

 

 

Diwxh

 

H porta einai anoicth

egkataleimmenoi ta dwmatia

o fobos

tou eimai

 

Alla ta cronia pernane

ercesai

gia na deis

pws eitan prin

 

Ta crwnia pernane

den qa katalabeis pote

giati auto eprepe na

ginei

 

O misospou tuflwnei

Europh metabaleis

ton eqro shmera

se filo

 

Elate shmera

na katalagoume

mono me eirhnh

mporei na ginei

 

Diwxte

ta kaka oneira

To fobo tou eimai

giati y porta

einai anoicth

 

 

Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 592 aus Band 20)

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Potsdamer Platz (380)

Freitag, September 7th, 2007 | Berlin, Geschichte | Keine Kommentare

 

Potsdamer Platz

Einst stand eine Mauer hier am Ort
nun ist diese Mauer endlich fort
Du sitzt jetzt hier
auf dem ehemaligen Todesstreifen
und kannst es immer
noch nicht ganz begreifen

Eine Mauer zu bauen
und auf Menschen zu schießen
was hat manche Menschen
nur dazu getrieben

Politisch verbohrt
und Menschen verachtend
wenn man anderen Menschen
nach dem Leben trachtet

Was brachte die Mauer
nur Elend und Leid
Menschen zu trennen
die waren vereint

Du kannst nun hier sitzen
und stehen und geh´n
und kannst diesen Wahnsinn
noch immer nicht versteh´n

Hier trifft sich die Welt,
ist friedlich vereint
das war von diesen Herren
wohl nie so gemeint

Was war dieses Gelände
einst öde und leer
Was ist daraus geworden
viel Mensch und Verkehr

Hier treffen sich die Menschen
hier an diesem Ort
Der Platz ist nun friedlich
denn die Mauer ist fort

Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 380 aus Band 12)

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Mein Motto ist

„Ein friedliches Europa ist nicht selbstverständlich“
„Europa braucht Dich jetzt“

Über mich

Hallo.
Gedichte schreibe ich erst seit dem Jahr 2000/2001 durch Zufall und aus Freude und Spaß. Nehme mich dabei nicht all zu ernst und es freut mich wenn andere Menschen sich an meinen Zeilen erfreuen.

Bei Veröffentlichung meiner Gedichte möchte ich darum bitten, immer das Gedicht mit meinem ©Gerhard Ledwina(*1949) zu versehen!

Da ich leider auch schon meine Gedichte ohne den Anhang gefunden habe, was weniger schön ist.

 

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