Antikriegsgedicht

Waffen, Waffen (1621)

Dienstag, Dezember 22nd, 2020 | Angst, Antikriegsgedicht, Krieg, Trauer | Keine Kommentare

Waffen, Waffen

Waffen, Waffen nichts als Waffen
wann wird es die Menschheit endlich raffen
dass diese doch kein Spielzeug sind
sie töten Menschen, auch das Kind

die Menschheit die muss etwas tun
dass diese Waffen endlich ruhn
dass sie nicht bringen Tod und Leid
vernünftige Menschen sind dazu bereit

klagt endlich diese Hersteller an
dass endlich fort was nicht sein kann
dass Menschen auf andere Menschen schießen
dies gibt doch nur viel Blutvergießen

So klebt das Blut an ihren Händen
Vernunft soll sie zum Guten wenden
die Arbeitskraft kann anderes tun
nun lasst die Waffen endlich ruhn

26.02.2020 im Heimatmuseum Sandweier
©Gerhard Ledwina
Nr. 1622 aus Band 61

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Kann man (1618)

Kann man

Kann man als Mensch denn je verstehen
das viele Menschen mussten gehen
dass sie von Haus und Hof vertrieben
wo sie doch gern dort wären geblieben

wo sie ihr ganzes Leben haben verbracht
und man ihnen nun nach dem Leben tracht
sie sind auf einmal gar nichts mehr wert
was läuft in dieser Welt verkehrt?

die Menschlichkeit ist auf der Strecke geblieben
und Menschen wurden aus ihrem Haus vertrieben
besinnt euch doch auf ein gemeinsames Leben
in Vielfalt kann es nichts Schöneres geben

10.01.2020
©Gerhard Ledwina
Nr. 1618 aus Band 61

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Heimat gibt es (1600)

Samstag, Dezember 19th, 2020 | Angst, Antikriegsgedicht, Heimat, Hoffnung | Keine Kommentare

Heimat gibt es

Heimat gibt es an vielen Orten
an vielen Orten in der Welt
und leider sind Menschen auch gezwungen
gezwungen zu leben in einem Zelt

Heimat beginnt bei dir im Herzen
egal wo die Heimat wirklich ist
und viele würden gern in ihre Heimat
in ihre Heimat wo doch ihr Glück

Heimat sollte man begreifen
und nicht zerstören so manches Glück
Waffen und Bomben zerstören Häuser
in ihre Heimat können sie so nicht zurück

28.08.2019 am Schönberger Strand
©Gerhard Ledwina
Nr. 1600 aus Band 60

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Wollen wir in Frieden leben (1572)

Mittwoch, Dezember 9th, 2020 | Antikriegsgedicht, Frieden, Krieg, Streitgedicht | Keine Kommentare

Wollen wir in Frieden leben

Wollen wir in Frieden leben
müssen wir miteinander reden
nicht mit Waffen uns bedrohen
und mit Sitten, die verrohen

Feindschaft ist das falsche Ziel
gab es doch Tote, viel zu viel
haben wir aus Fehlern nichts gelernt
ist ein Frieden weit entfernt

Gemeinsam schaffen wir es nur
dann sind wir auf der richtigen Spur
und alle die dagegen gehen
sollen mal auf Soldatenfriedhöfe gehen

Populisten wollen keinen Frieden
Nationalisten wollen wieder siegen
Gemeinsam gegen diese Gefahr
das gemeinsame Europa in Frieden gebar

30.05.2019
©Gerhard Ledwina
Nr. 1572 aus Band 59

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Fremde Heimat (1349)

Samstag, März 7th, 2020 | Angst, Antikriegsgedicht, Hoffnung, Vertreibung | Keine Kommentare

Fremde Heimat

Fremde Heimat
fremde Sprache
fremdes Leben
ist so eine Sache

doch in dieser schlechten Zeit
muss ich sein dazu bereit
die Familie soll doch leben
in der Fremde mit Gottes Segen

wie auch immer er genannt
Leben in einem fremden Land
glücklich sein und überleben
hoffen wir auf Gottes Segen

16.09.2015
im Heimatmuseum Sandweier
©Gerhard Ledwina
Nr. 1349

 

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Warum nur Krieg (1322)

Samstag, März 7th, 2020 | Antikriegsgedicht | Keine Kommentare

Warum nur Krieg

Warum nur Krieg
denn keiner siegt
Warum nur Streit
man um Leben weint

Macht es denn Sinn
wenn Blut verrinnt
Miteinander soll siegen
und nicht bekriegen

18.04.2015 im Bus nach Verdun
©Gerhard Ledwina
Nr. 1322 aus Band 49

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In Europa die Völker (1574)

Mittwoch, Juni 26th, 2019 | Antikriegsgedicht, Europa, Frieden | Keine Kommentare

In Europa die Völker

In Europa die Völker in Frieden vereint
hier haben die Menschen genug schon geweint
sie haben manchen Herrschenden genug schon geglaubt
die ihnen das Leben und Hoffnung geraubt

Sie mussten viel leiden, über Grenzen hinweg
und keiner wusste so richtig den Sinn und den Zweck
Es trafen sich kluge Köpfe über die Feindschaften hinaus
sie schufen die Europäische Gemeinschaft
in der Kriege für sie immer und ewig sind aus

©Gerhard Ledwina(*1949)
3.6.2019
Nr. 1574 aus Band 59

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Guten Morgen (1573)

Mittwoch, Juni 26th, 2019 | Antikriegsgedicht, Frieden | Keine Kommentare

Guten Morgen

Guten Morgen liebe Welt
ich hoffe du bist gut aufgestellt
musst nicht mehr morden, töten, hassen
und kannst davon die Finger lassen

Doch leider ist dies nur ein Traum
der Frieden wächst nicht wie ein Baum
die Wiese des Friedens wird gemäht
für manche Gemeinsamkeit ist es zu spät

so lasst die Hoffnung nicht verschwinden
vielleicht lässt sich doch der Frieden finden

©Gerhard Ledwina(*1949)
3.6.2019
Nr. 1573 aus Band 59 von Keine Geschichte nur Gedichte

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Europa der Freiheit (191)

Freitag, Mai 17th, 2019 | Allgemein, Antikriegsgedicht, Europa | Keine Kommentare

 

Europa der Freiheit

Europa der Freiheit
verpflichtet
den Menschen
zu leben
in Frieden
und Freiheit
im Tun
und Lehren
zu ziehen
aus Kriegen
und Leid
und Menschen
zu achten
ob Freund
oder auch Feind
Nur der Mensch
kennt doch Grenzen
von Menschen
gemacht
überwindet die Grenzen
von Menschen
gemacht
in geistiger Freiheit
im Tun
und im Sein
Europa der Freiheit
verpflichtet
den Menschen
auch für den anderen
zu sein

 

Autor: © Gerhard Ledwina (*1949)
(Nr. 191 aus Band 4)

Anmerkung: Dieses Gedicht wurde beim

Gevelsberger Neujahrsempfang 2013 am 10. Februar 2013 von Schülerinnen und Schülern der Jahrgangsstufe 9 im Rahmenprogramm vorgetragen. Im Wechsel mit dem Gedicht „Europa“ von Kurt Tucholsky.

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Europa soll leben (1378)

Freitag, Mai 17th, 2019 | Antikriegsgedicht, Europa | Keine Kommentare

Europa soll leben

Europa soll leben
dort liegt unser Glück
da hilft uns kein Streben
nach Rückwärts, zurück

Gemeinsam wir stark sind
so müssen wir verstehn
es kann nur gemeinsam
nach vorne gehn

Wir wollen doch Frieden
keinen Hass und keinen Krieg
denn Krieg ist nur Rückschritt
für die Menschen kein Sieg

Gemeinsame Erfahrung sollte Warnung doch sein
es geht nur gemeinsam und niemals allein
Jeder muss geben, einen Teil zum gemeinsamen Glück
für ein friedliches Europa, dazu gibt es kein zurück

©Gerhard Ledwina(*1949)
17.02.2016
im Heimatmuseum Sandweier

Nr. 1378 aus Band 52

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Wie kann man nur (1518)

Dienstag, August 21st, 2018 | Antikriegsgedicht, Frieden | Keine Kommentare

Wie kann man nur

Wie kann man nur
den Mensch verachten
und nach seinem Leben trachten

wie kann man nur
neue Kriege führen
und vom Leben nichts mehr spüren

wie kann man nur
so feige sein
und bleibt in Sicherheit daheim

Wie kann man nur
so Leid nur bringen
und lässt zuhause sich besingen

©Gerhard Ledwina(*1949)
2017
(Nr. 1518 aus Band 57)

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Mit Waffen (1506)

Dienstag, August 21st, 2018 | Angst, Antikriegsgedicht | Keine Kommentare

Mit Waffen

Mit Waffen rasseln
es ist nicht zu fassen
gibt nur Ärger und Leid
Mensch werd´ doch gescheit

©Gerhard Ledwina(*1949)
19.01.2018
(Nr. 1506 aus Band 57)

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Wollen wir (1453)

Freitag, Februar 9th, 2018 | Antikriegsgedicht, Frieden | Keine Kommentare

Wollen wir

Wollen wir in Frieden leben
müssen wir uns auch dafür regen
nicht den Enggeistern überlassen
denn es gibt da nichts zu spaßen

Freiheit müssen wir erhalten
Nationalismus kann nur die Menschen spalten
Frieden ist doch ein hohes Gut
fasse dir ein Herz und habe Mut

©Gerhard Ledwina(*1949)
2017
Nr. 1453 aus Band 55

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Hört endlich auf (1490)

Mittwoch, Februar 7th, 2018 | Antikriegsgedicht, Krieg | Keine Kommentare

Hört endlich auf

Hört endlich auf mit den Atomwaffen zu drohen
wollt ihr die Menschheit im Weltraum verwehen
wollt ihr für die Menschen denn der Totengräber sein
lasst diese rasseln, lasst es endlich sein.

©Gerhard Ledwina(*1949)
3.1.2018
Nr. 1490 aus Band 56

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Hört doch auf (1487)

Mittwoch, Februar 7th, 2018 | Antikriegsgedicht, Krieg | Keine Kommentare

Hört doch auf

Hört doch auf mit Waffen zu spielen
dabei kann doch wirklich keiner siegen
ihr bringt doch damit nur Elend und Leid
seid doch zum Frieden endlich bereit

Helden seid ihr durch Waffen doch nicht
wenn man anderen Menschen das Leben vernicht
richtige Helden stiften mit Reden Frieden
die brauchen keine Waffen um heldenhaft zu siegen

©Gerhard Ledwina(*1949)
30.12.2017
Nr. 1487 aus Band 56

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Mein Motto ist

„Ein friedliches Europa ist nicht selbstverständlich“
„Europa braucht Dich jetzt“

Über mich

Hallo.
Gedichte schreibe ich erst seit dem Jahr 2000/2001 durch Zufall und aus Freude und Spaß. Nehme mich dabei nicht all zu ernst und es freut mich wenn andere Menschen sich an meinen Zeilen erfreuen.

Bei Veröffentlichung meiner Gedichte möchte ich darum bitten, immer das Gedicht mit ©Gerhard Ledwina(*1949) zu versehen!

Da ich leider auch schon meine Gedichte ohne den Anhang gefunden habe, was weniger schön ist.

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Zur Beachtung

Bitte beachten sie das ©.

Natürlich würde ich mich auch über´s Einsetzen meines Link´s sehr freuen!

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Wünsche ihnen viel Freude beim lesen.